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Schlagsteine

Schlagsteine für die Steinbearbeitung

Steinharte - Knochenarbeit

Die für die Flintsteinbearbeitung genutzten Schlagsteine weisen alle sehr deutliche Schlagmerkmale auf, teilweise verändert sich auch die Form sehr deutlich. Hier möchte ich einige Beispiele zeigen.

Das Zurichten von Felsgesteingeräten wie zB. Mahlwannen (Unterlieger), Mahlsteine (Oberlieger) oder anderer Geräte, verändert die Schlagsteine auch sehr deutlich. Es muß aber unterschieden werden, ob Fels oder Flintstein bearbeitet wurde.Flintstein wird mit dem Schlagstein direckt und punktgenau geschlagen, Felsgestein nur teilweise.Der Erfolg ist grösser beim Felsgestein, wenn nicht punktgenau, sondern " streifend " geschlagen wird. Diese streifendenSchläge mit dem Schlagstein lassen sehr eindeutige " Schlagspuren " entstehen, diese Spuren können das Aussehen von schleifender Arbeit aufweisen. Recht oft werden die mehrflächigen und glatten Steine als Reibsteine angesehen, darumsollte schon recht genau hingesehen werden.

Es kommen die verschiedensten Grössen und Grundformen vor, siehe li. Foto. Auch kommt es auf den Verwendungszweck bei der Flintsteinbearbeitung an, für das grobe Zuschlagen oder für feine Retuschierungen werden unterschiedliche Grössen gebraucht.Entsprechend sind dann auch die Abnutzungsspuren am Schlagstein.Überwiegend wurden quarzitige Gesteinsarten bevorzugt, auf neolithischen Fundplätzen habe ich sehr viele gefunden, sie hatten fast alle die gleiche Grösse, etwa 5 x 5 cm.Es ist ja wohl verständlich, dass für das " Köpfen " einer Flintknolle ein größerer Schlagstein gebraucht wird und für das Retuschieren eines Abschlags ein kleinerer Stein gebraucht wird.Wird der Schlagstein egal von welcher Grösse sehr oft und lange gebraucht, verändert sich die Grundform sehr deutlich. Das li. Foto zeigt einen einmalig gebrauchten Schlagstein, die hellen Schlagspuren li. unten zeigen es recht deutlich.

Hier ein Beispiel von der Entstehung glatter und flächiger Formen am Schlagstein.Die Oberfläche von der unten abgebildeten Geröllkeule war sehr uneben und rau. Sie wurde mit dem Schlagstein in die runde Form geschlagen und die Oberfläche wurde geglättet. Das streifende Schlagen von dieser Arbeit ist auf den folgenden Fotos beschrieben. Der Schlagstein hat am Ende fast eine Würfelform angenommen und die Schlagflächen sind glatt.

Text & Fotos M.Pfeifer

Text & Fotos M.Pfeifer

li. ein Fund von einer neolithischen Siedlung re. Replik

Text & Foto M.Pfeifer 12.2011