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Lindenbast Netz

Steinharte - Knochenarbeit

Netzherstellung aus Lindenbast

Die Netzherstellung mit modernen Garnen habe ich schon 1970 von spanischen und heimischen Fischern erlernt. Die Machart ist in Europa überall die gleiche, wenn auch die Materialien der Werkzeuge unterschiedlich sind. Alle Arbeiten beim Netzknoten sind mir geläufig.Die Netzherstellung mit Lindenbast ist eine mühsame Arbeit, die Schnur ist starr und wiederspenstig. Baumwolle und Textilfaser lassen sich schneller verarbeiten, da sie weicher und schmiegsamer sind. Zudem habe ich noch nie ein Netz aus Lindenbastfasern hergestellt, sicherlich würde ich besser und schneller das Netz herstellen können, wenn ich schon etliche mit Lindenbast gefertigt hätte ( Übung macht den Meister ). Für dieses Netz habe ich bisher 20 m Schnur verarbeitet und 60 Min. geknüpft. Die Maschenweite beträgt 70 mm und die Schnur ist 1,5 mm dick, es sind bisher 4 Reihen mit 25 Maschen entstanden. Die Netznadel ist aus Eschenholz und der ,, Schäkel" wurde aus einer Rinderrippe geschnitten. Die Nadel nimmt das ,,Garn" auf und ist hilfreich beim Knüpfen. Der ,,Schäkel" bestimmt die Maschengrösse, auf ihm werden die Maschen geknotet. Soll die Masche 8 cm groß werden, so muß der ,,Schäkel" 4 cm messen.

Da meine Lindenbastvorräte aufgebraucht sind beende ich meine Arbeit mit dem Knüpfen, für die Dokomentation sollte es reichen.Das abgebildete Foto zeigt das 110 cm x 50 cm große Lindenbast-Netz.Für dieses Fragment wurden 30 m Lindenbastschnur mit 1,5 mm Durchmesser benötigt. Die Herstellung für die Schnur dauerte 15 Stunden (dazu müsste noch die Zeit für die Herstellung des Bastes gerechnet werden).Eine Stunde benötigte ich für die Herstellung des Netzes das 150 Maschen aufweist, die Maschengrösse beträgt 3,5 x 3,5 cm.Zusammen sind 16 Arbeitsstunden für das abgebildete Netz angefallen.Ein einsatzfähiges Netz von 5,50 m x 2 m würde also 320 Arbeitsstunden benötigen!

Netzknoten

Foto & Text M. Pfeifer