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Kernbeilherstellung

Text & Fotos M.Pfeifer

Kernbeilherstellung

Steinharte - Knochenarbeit

Diese Flintknolle soll zu einem Kernbeil zugeschlagen werden.Beim " Schälen " der Rinde wird die Knolle erheblich an Masse verlieren.Das Entfernen der äusseren " Rinde " mit einem Schlagstein beginnt immer am Rand der Knolle.

Das " Schälen " ist beendet und die Knolle hat erheblich an Masse verloren. Der Schlagstein wird nun nicht mehr gebraucht, die Reduzierung wird mit dem " Schlägel "fortgeführt.

Die Knolle hat nun schon die Form eines Kernbeils angenommen und muß nur noch fein mit dem Geweihschlägel nachgearbeitet werden.Das Anfangsgewicht von 482 g wurde auf 77 g abgearbeitet. Dabei ist ein erheblicher, teilweise nochweiter zu verarbeitender Flintabfall entstanden.

Die grösseren Flintabschläge vom Schälen der Knolle können noch für weitere Geräte gebraucht werden, zB können daraus noch Schaber oder Pfeilspitzen hergestellt werden.

Hier ist die beginnende randliche Retuschierung sehr gut zuerkennen.

Das fertige Kernbeil

Die Kernbeile sind mesolithische Holzbearbeitungs Geräte und wurden sicher auchnoch im frühen Neolithikum gebraucht. Diese Vorläufer der geschliffenen Beile hatten den großen Vorteil, dass sie jederzeit ohne große Mühe nachgeschärft werden konnten.