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Flint Pfeilspitzen

Text & Fotos M.Pfeifer

Flintpfeilspitzen und Pfeile

Steinharte - Knochenarbeit

Hier möchte ich aus einem Flintabschlag eine geflügelte Pfeilschneide herstellen. Die Retuschen habe ich mit einem Kupfer Druckstab gedrückt. Die Fotos zeigen den Ablauf der Herstellung, den Druckstab und den Flintabfall.Die Herstellungszeit für diese Spitze betrug ca. 45 MinutenDieser Typ Pfeilspitze wurde ab der Trichterbecherkultur in Schleswig-Holstein gefertigt.

Das Einkleben einer geflügelten Pfeilspitze mit Birkenpech in einen Schaft ist eine recht einfache Sache. Nur muß der Schaftsehr passgenau eingekerbt werden, die Spitze sollte schon ohne Birkenpech recht fest sitzen. Eine sorgfältig eingeklebte Spitze muß nicht unbedingt Bewickelt werden, es kommt auch auf die verwendete Holzart vom Schaft an. ( Spalten )Auf den Fotos sind die Arbeiten bis zum Endergebnis abgebildet.

Querschneidige Pfeilschneiden

Nr. 1.) Die vielen Querschneiden aus der Grabung Neustadt Marienbad beweisen den häufigen Gebrauch bei der Jagd der Jäger und Sammler. Sie sind eine typische Hinterlassenschaft aus dieser Zeit. Die Querschneiden wurden mit Birkenpech in den Pfeilschaft eingeklebt und mit Fasern umwickelt, sie hatten eine sehr hohe Durchschlagskraft und rissen große Wunden. Ein von einer Querschneide getroffenes Stück Wild blutete sicher sehr stark und konnte so nach der Flucht leichter vom Jäger mit seinem Hund aufgespührt werden.Für die Jagd auf große Beutetiere also bestens geeignet. Es wurden auch Robben mit den Querschneiden gejagt und erlegt .Die Schneiden sind recht einfach und schnell herzustellen, eine schlanke Flintklinge, ein kleiner Schlagstein und ein Druckstab aus Horn sind alles was zur Herstellung benötigt wird.Es wurden aber auch aus Abschlägen Querschneiden gefertigt.Sicherlich hatten die Jäger neben Pfeil und Bogen auch vorgefertigte Schneiden und Befestigungsmaterial mit zur Jagd.Foto Nr. 2 zeigt einen von mir nachgebauten Pfeilschaft mit Schneide.

1.)

2.)