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Bruchtest v Bastschnur

Steinharte - Knochenarbeit

hier nun mal der Härtetest über die Haltbarkeit von einem kleinen Knochenangelhaken und einer feinen Lindenbastschnur. Dieser Angelhaken vom Typ Tybrind in Dänemark wurde aus einer Rothirschrippe gefertigt und stammt aus der ertebölle Zeit.Der Wassereimer hängt frei und hat ein Gewicht von 2,5 kg.Die Vorfachschnur hat am Ende einen Dm. von 0,7 mm, an der Verbindung zur Hauptschnur sind es 1,1 mm.Die Lindenbastfasern sind von bester Qualität und halten dadurch extreme Belastungen aus.Befestigt wurde der Haken mit drei halben Schlägen.Diese Angelgarnitur wird folgend für die Heringsangellei herhalten müssen. Aber nun ersteinmal der Belastungstest.

Text & Fotos M.Pfeifer 04.2013

Belastungstest einer Lindenbastangelschnur mit Angelhaken

Die Lindenbastschnur zwischen dem Haken und der Hauptschnur wird Vorfach genannt. Am Knoten zur Hauptschnur hat dieser Vorfach einen Durchmesser von 1,1 mm und beträgt unten am Haken 0,7 mm.

Vorder und Rückseite des Verbindungsknotens zwischen der Hauptschnur 1,3 mm Dm und dem Vorfach 1,1 mm Dm

Die Bastschnur wurde mit drei halben Schlägen am Haken befestigt. Das Schnurende am Hakenschaft wurde nicht gesichert. Der Angeltest hatte gezeigt das ein Abgleiten oder Auffasern der Schnur nicht stattfindet.

Um nun die maximale Belastungsgrenze der Lindenbastschnur und dem kleinen Knochenhaken auszutesten erhöhte ich in kleinen Schritten das Gewicht bis auf 4,0 kg. Bei 4,3 kg Gewicht riss die Schnur an der typischen Stelle, dicht beim Knoten. Ich war sehr überrascht wie haltbar so eine 0,7 mm starke Bastschnur ist und auch das der Minihaken alles unbeschadet überstanden hat. Da kann man sich vorstellen was dann wohl die großen Knochenangelhaken für Gewichte tragen können.